Dienstag, 9. Juni 2009

US-Schulen haben die Notebooks wieder abgeschafft

Die folgende Meldung spricht für sich. Erstaunlich nur, dass sich das Ganze so schnell ereignet. Auch hier in Braunschweig gibt es mindestens eine Klasse an einer Schule, in der der Unterricht ganz auf Computer umgestellt wurde:

Gescheiterter Versuch
24.04.2009, Birgitta Stauber-Klein - Essen.

Es war im Herbst 2005. Damals berichtete ein „Focus”-Korrespondent begeistert von einer US-Schule an der kanadischen Grenze, die sämtliche Schulbücher verbannt hatte. Gelernt werden sollte nur noch mit Laptops, die an jeden der 333 Schüler verteilt worden waren.

Rhythmisches Geklacker der Tastatur statt Geblätter in abgegriffenen Büchern sei nun in allen Klassenzimmern zu hören, hieß es im Bericht.

Im Laufe der Zeit stellten immer mehr Schulen in den USA um, verteilten Laptops, verdammten Bücher. Bis zum Mai 2007. Da fingen die ersten Schulen wieder an, die Computer aus ihrem Unterricht zu verbannen und zum guten alten Schulbuch zu greifen. Die digitalen Lernprogramme hätten sich als nutzlos erwiesen, schrieb die New York Times. Schlimmer noch: Die Teenager sollen sich mit ihren Schulcomputern auf den Seiten regionaler Unternehmen eingehackt und Pornos auf ihre Rechner geladen haben. Vandalismus sowie überforderte Lehrer hätten das Unterrichten bisweilen umöglich gemacht, zitierte der „Spiegel” amerikanische Experten. Was folgte, war eine Debatte in den USA über Schaden und Nutzen digitaler Medien....

Quelle: http://www.derwesten.de/