Donnerstag, 12. August 2010

Eurythmie als Kulturfaktor

Bei Vorträgen in England am 26.August 1923 (GA 279, S. 38f) sprach Rudolf Steiner über den Waldorfunterricht und die verschiedenen Fächer. Er schildert dabei die positiven Erfahrungen in der ersten Waldorfschule in Stuttgart mit der Wirkung der Eurythmie auf die Entwicklung der Schüler.


„Aber man muss sich klar sein darüber, dass, wenn man einseitig die Eurythmie in die Schule hineinstellen würde, (und) sie nicht als Kunst (in der Öffentlichkeit) würdigen würde, so würde man die Schule missverstehen.

Eurythmie gehört als Kunst zunächst in das Leben hinein wie die anderen Künste.
Und wie wir die anderen Künste lehren, wenn sie draußen blühen, so kann auch Eurythmie in der Schule nur gelehrt werden, wenn sie wirklich als Kunst in der Zivilisation anerkannt und gewürdigt wird.“